Ein neues Zuhause

Für uns bedeutet Tierschutz Taten statt Worte. Der Respekt vor der Schöpfung verlangt, nicht nur den eigenen Pferden und Tieren verantwortlich zu begegnen, sondern sich auch für alle anderen Tiere einzusetzen. Darum ist unser Rosenhof inzwischen zur Heimat für einige Tiere geworden, die anderswo keine Chance mehr hatten.

Da sind zum Beispiel unsere Katzen. Eine davon stammt aus dem ortsnahen Tierheim in Marktoberdorf. Andere sind uns zugelaufen oder wurden von Bauernhöfen in der Umgebung, wo sie „überflüssig“ waren, adoptiert. Und natürlich haben wir alle Katzen, die auf dem Rosenhof leben, kastrieren lassen und sorgen dafür, dass sie regelmäßig geimpft und entwurmt werden.
Ebenso verhält es sich mit unseren Kaninchen, die sich wie die solchen vermehrt haben. Eines kam aus Wien mit einer Elevin. Die anderen sind aus unserer Nachbarschaft – und weil es inzwischen einige sind, haben wir ihnen ein artgerechtes Gehege gebaut, in dem sie miteinander hoppeln, spielen, fressen, dösen und ganz Kaninchen sein können. Nur die Fortpflanzung haben wir unterbunden, denn sonst gäbe es eines Tages mehr Kaninchen als Pferde auf dem Rosenhof.

Und was man so im Wald findet! Bei uns war’s einmal ein Hängebauchschwein, das offensichtlich – vielleicht in der Hoffnung, dass wir uns darum kümmern? – ausgesetzt worden war. Bei uns fand es nicht nur ein passendes Gehege, sondern auch Gefährten: Wir hatten schon Hängebauchschweine, die anderswo nicht mehr gehalten werden konnten. Sie grunzen nun fröhlich mit unseren Senioren. Der Rosenhof ist nämlich auch Altersruhesitz für eine Ziege, zwei Kamele und jede Menge Pferde. 

Tierschutz ist für uns praktiziertes Tierwohl – und darum reagiert die Anja Beran Stiftung immer da flexibel und schnell, wo es im Sinne der Tiere notwendig und wichtig ist.